Juli 20

49 fun facts über mich

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Du kannst dir hier gerne meine fun facts von mir vorlesen lassen

  1. Neunundvierzig fun facts? Wieso denn ausgerechnet neunundvierzig? Ganz einfach, weil ich dieses Jahr 49 Jahre alt werde und mich als Kind schon gefragt habe, warum Erwachsene den 50. Geburtstag größer feiern als den 49. dabei ist doch die 49 die magische 7 mal 7.
  2. Ich bin in Ostafrika geboren. Als ich Kind war, haben wir mehrere ostafrikanische Länder und Gegenden bereist und uns in den Ferien in Griechenland mit der Familie getroffen. Ich war über 10 Jahre mit meinen Eltern böse, dass wir das Sonnenland verlassen haben. Ein Tag bevor meine Familie Afrika verlassen hat um nach Deutschland zu ziehen, bin ich mit meinen dreieinhalb Jahren allein auf Socken in der Mittagshitze durch die Großstadt Kampala gelaufen. Später hat meine Mutter darüber eine Kurzgeschichte geschrieben und auch als Hörbuch veröffentlicht.
  3. Ich bin mit zweitem Namen nach meinem Geburtsort benannt. Meine Geschwister ebenso. Wir alle sind in verschiedenen Ländern geboren. Das Geburtsland meiner Eltern ist zum Zeitpunkt ihrer Geburt Deutschland und zum Zeitpunkt meiner Geburt Polen und Rußland.
  4. Ich liebe Petrichor. Ja, ich wusste selbst lange nicht, was das ist und dass es überhaupt einen Begriff dafür gibt. Petrichor ist der Name des Geruchs von Regen auf trockener Erde, dabei werden in der Erde gebundene pflanzliche Öle wieder frei gegeben. Überhaupt liebe ich Regen und den Herbst. Das mag mit meiner afrikanischen Prägung zusammenhängen und dem afrikanischen Sprichwort „ Regen bedeutet Glück“.
  5. Ich finde es unmöglich mit Hausschuhen ins Bett zu gehen, mit Straßenschuhen aber nicht so schlimm und mit Cowboystiefeln ein Muss.
  6. Am liebsten erledige ich meinen Haushalt vor dem Frühstück. Ich vertrage es allerdings nicht, wenn ich zu spät frühstücke. Deswegen muss ich mit meinem Haushalt gut haushalten. 😀
  7. Ich mag freie Soft- und Hardware und open-source. Mein Computer läuft seit Jahren unter Linux. Im Moment entweder unter debian oder unter void je nachdem, ob meine Festplatte bootet oder sich ausklinkt. Ja, es läuft bei mir nicht alles rund, aber dafür frei und lösungsorientiert. Datenverluste erschrecken mich seit meinen Computeranfängen in den 90ern und meinem Lieblingsbefehl format:c kaum.
  8. Ich kann lange Haare nicht leiden. Ich mag einfach das Gefühl nicht. Die Haare sind mir zu schwer auf den Kopf. Wenn die Haare kurz, und an manchen Stellen so kurz sind, dass ich Wind und Sonne auf der Kopfhaut spüre, fühle ich mich frei und wohl.
  9. Ich hatte als Kind ganz genaue Vorstellungen davon, was wie zu sein hat. Die Realität ist massiv davon abgewichen. Als ich das sehr früh durchschaut habe, habe ich mich nachhaltig von meinem Perfektionismus verabschiedet.
  10. Ich bin ein Strukturmensch. Ich liebe Struktur. Aber nur wenn sie der Freiheit dient und der Freiheit Halt verleiht. Wenn ich mich eingeengt fühle, durchbreche ich alte Muster und löse die Strukturen.
  11. Als Kind saß ich oft stundenlang oben in einem Baum und wunderte mich darüber, daß Erwachsene nie nach oben schauen. Die, die es doch taten, waren meine heimlichen Verbündeten.
  12. Mit 4 Jahren wurde ich von einem Fotografen entdeckt und hatte einen Tag lang ein Fotoshooting mit Topmodels für die Vogue.
  13. Zahlen stelle ich mir immer bildlich und in Größenrelationen vor. Auch bei Telefon- oder Hausnummern. Tue ich das nicht, ist die Zahl für mich ein bedeutungsloses Geräusch, das ich nicht zu fassen kriege und mir somit auch nicht merken kann.
  14. Im Phantasialand war die Holzachterbahn meine liebste. Ich bin sie immer und immer wieder gefahren und habe sie auswendig gelernt. Zu Hause saß ich dann im dunklen Schrank und habe mir noch monatelang die Achterbahnfahrt vorgestellt und mich gefreut.
  15. Meinen Mann kenne ich schon mein ganzes Leben. Kennengelernt haben wir uns als Babies in Uganda. Zwischen ungefähr 20 und 40 Jahren haben wir uns gar nicht gesehen. Anderthalb Jahre danach haben wir geheiratet.
  16. Ich habe immer noch das Kopfkissen aus meiner Kindheit in Gebrauch . Ich habe es schon öfter geflickt und es ist nach wie vor einfach das Gemütlichste.
  17. Ich kann nicht reden und essen gleichzeitig. Ich kann auch nicht Musik hören und reden gleichzeitig. Ich möchte bitte alles einzeln genießen und mich dem voll widmen. Als Kind war das anders. Da habe ich Hausaufgaben nur gemacht, wenn ich gleichzeitig englisches Radio gehört habe.
  18. Ich liebe die Serie Buffy – im Bann der Dämonen. Früher habe ich die Serie einfach so geschaut und sehr gemocht. Später im Laufe meiner schamanischen Ausbildung habe ich immer mehr verstanden, dass meine Arbeit der Arbeit von Buffy sehr ähnelt, wenn auch auf ganz unterschiedlichen Ebenen.
  19. Ich liebe das Meer. Das Meer hat eine ausgleichende Wirkung auf mich und stimmt mich wieder, wenn ich verstimmt bin. Als meine Kinder das mitgekriegt haben und wir noch nicht am Meer wohnten, haben sie mir Bilder vom Meer gezeigt, wenn sie sich ungerecht behandelt fühlten und mich doof fanden.
  20. Ich musste über 40 Jahre alt werden bis ich aufhörte zu glauben, ich wäre langsam. Meine große Schwester hat mich damals mit meiner Langsamkeit aufgezogen, weil sie von allen Kindern am schnellsten rennen konnte. Viele Jahre später sagte mir mein Mann, dass er mich damals nie fangen konnte, weil ich so schnell war.
  21. Das wichtigste zuerst. Ich habe mit 20 mein erstes Kind bekommen und war im Abitur schwanger. Ich wollte sofort und als erstes Mutter werden und fand es seltsam, dass mir kaum jemand geglaubt hat, dass es mein absolutes Wunschkind war.
  22. Der Altersunterschied zwischen meinem 1. und meinem 3. Kind ist größer als der Altersunterschied von meinem 1. Kind und mir.
  23. Meine Lieblingsbücher sind Die Brüder Karamasoff von Fjodor Dostojewski und Rumo von Walter Moers. Als ich sie ausgelesen habe, habe ich sie noch wochenlang mit mir herum getragen, weil ich mich noch nicht von ihnen verabschieden wollte.
  24. Ich war schon immer ein philosophisch-spirituelles Kind. Als ich etwas kompliziert gebastelt hat, machte mir meine Mutter einen Änderungsvorschlag mit den Worten „Wenn ich du wäre, dann würde ich… “ ich entgegnete ihr unbeeindruckt „wenn du ich wärst, dann wärst du genau so ein kleines Mädchen wie ich und würdest es genau so tun wie ich es tue.“
  25. Als Kind dachte ich, Eichhörnchen wären die Kinder von Füchsen und fand alle Erwachsenen doof, die mir widersprachen. Woher wollen die das denn so genau wissen?
  26. Das erste, was ich werden wollte, war Ritter bzw. Retterin. Danach wollte ich Seiltänzerin oder Taxifahrerin werden.
  27. Mein Kaffee muss schwarz sein und direkt in der Tasse als Cowboy-Kaffee aufgegossen werden. Wehe, mir rührt jemand den Satz unter! Den puste ich schaumbildend und vor mich hin träumend genüsslich selber runter.
  28. Ich habe Hunger oder Freunde, beides gleichzeitig wird ganz ganz schwer.
  29. Wenn ich etwas gekocht habe, was wider Erwarten überhaupt nicht schmeckt, breche ich vor Fassungslosigkeit in schallendes Gelächter aus.
  30. Knoblauch und Olivenöl wirken auf mich antidepressiv.
  31. Als Kind habe ich Fußball auf dem Schotterplatz entweder barfuß oder in Clogs gespielt. Barfuß bin ich immer noch am liebsten unterwegs oder in Barfußschuhen.
  32. Ich war über 40 als ich meinen Führerschein gemacht habe. Mein erstes Auto war ein VW Bulli. T4 versteht sich.
  33. Freiheit oder Liebe? Freiheit natürlich. Denn nur in Freiheit entsteht echte Liebe. Liebe ohne Freiheit? Oh nein, das ist nichts für mich.
  34. Ich ernähre mich von Schönheit. Ich kann mir die Schönheit der Natur einfach nur angucken und dabei in mich aufsaugen. Als ich im Museum of Modern Arts Bilder von Edward Hopper im Original gesehen habe, hat mich die Farbtiefe so in den Bann gezogen, dass ich am liebsten mein restliches Leben im Museum verbracht hätte.
  35. Wenn ich spazieren gehe, kann es sein, dass ich nicht vorwärts komme, weil ich mich in ein Gespräch mit Bäumen und Wesenheiten vertiefe.
  36. Ich weiß nicht genau, was eine Meditation ist, bis mir jemand sagte, ich sei in einem meditativen Dauerzustand. Seit dem habe ich eine Ahnung.
  37. Ich kann extreme Gegenteile schlecht voneinander unterscheiden, weil ich, ähnlich wie im Yin-Yang-Zeichen, im Extremen auch den Gegenpol erkennen kann. Wenn man ganz weit nach außen geht, schließt sich irgendwann der Kreis und alles wird eins. So mein Eindruck.
  38. Für meine Kinder ist mir wichtig, dass sie selbst frei entscheiden dürfen, ob sie in die Schule gehen oder lieber anders lernen wollen. Um die Kinder in dieser Entscheidung frei zu lassen, haben wir als Familie Deutschland verlassen und sind nach Dänemark gezogen.
  39. Fahrrad fahren macht mich frei und fröhlich. Auto fahre ich auch gerne, aber Fahrrad fahren, lässt mich aufatmen, frei sein, mich mit der Welt und meinen Gedanken in Einklang fühlen.
  40. Bei Oh du fröhliche muss ich immer weinen. Das war schon als Kind so und hat sich bis heute nicht geändert. Es war das Lieblingslied meines Opas. Als er noch lebte, habe ich bei dem Lied immer ganz fest seine Hand gehalten; später dann einfach an ihn gedacht.
  41. Ich kann Nachtisch nicht leiden. Der verdirbt den Nachklang des köstlichen Hauptgerichts. Wenn schon Nachtisch, dann frühestens eine Stunde nach der Hauptmahlzeit.
  42. Mutter zu sein ist für mich das schönste Geschenk. Mutterschaft ist für mich eine Art Kanal oder Portal sein. Die Kinder sind durch mich auf die Welt gekommen und ich gebe ihnen einen Rahmen und Halt, aber halte sie nicht fest. Ihnen gehört meine Zuwendung, aber sie gehören nicht mir.
  43. Ich habe noch nie gelogen. Nein, Scherz! Ich wollte nur gucken, ob du es merkst. Tatsächlich halte ich Lügen für einen wichtigen Kunstgriff, den zivilisierte Menschen beherrschen sollten, allerdings in so geringen Dosen, dass es nicht zum Kunstfehler wird und man sich selbst betrügt.
  44. Früher war ich ehrgeizig und wollte in mancherlei Hinsicht die Beste sein oder es war mir nicht gut genug. Von diesem Druck konnte ich mich befreien und habe die positiven Aspekte behalten können. Jetzt kann ich beharrlich sein; lasse mich von Hindernissen vielleicht auf- aber nicht abhalten. Mir ist nicht mehr wichtig, die Beste zu sein, sondern es für mich passend zu haben. Meine Beharrlichkeit zeigt sich unter anderem auf obigen Bild, wo ich unbedingt einen Pizzaofen am Strand bauen wollte.
  45. Ich bin ein Kopfmensch, der früh verstanden hat, dass es wichtig ist, auf den Bauch und das Herz zu hören.
  46. Ich liebe Katzen. Ein Haus ohne Katzen finde ich unvollständig. Weit geöffnete Türen und Fenster im Sommer gehören für mich dazu.
  47. Im ersten Monat im neuen Haus hatten wir nirgends einen Spiegel und es ist mir gar nicht aufgefallen. Auch heute vergesse ich oft in den Spiegel zu gucken und frage mich erst auf der Straße „wie sehe ich eigentlich aus?“
  48. Ich liebe Stockrosen. Der Anblick von Stockrosen erfüllt mich mit dem Gefühl eines vollkommenen Sommers mit dem zeitlosen Gefühl von Ewigkeit.
  49. Schreiben fällt mir manchmal schwer, obwohl ich es über viele Jahre meines Lebens geliebt habe. Ich bin ein mündlicher Mensch, der im Augenblick lebt. Ich habe ein tiefes Bedürfnis nach Gesprächen und Geschichten, die in kleiner Runde am Feuer erzählt werden. Um Zeit und Raum zu überbrücken und auch um zu diesen kleinen Kreisen, sowohl online als auch offline, einzuladen, mache ich Videos, einen Podcast und diesen Blog. Zu guter Letzt liebe ich Fragen. Frag mich gerne nach Kreisen, Gesprächen und allem, was du von mir wissen willst. Ich freue mich drauf.

Ich könnte noch sehr viel weiter schreiben über dieses und über anderes. Wenn du mehr von mir lesen magst, dann trag dich gerne in meinen Newsletter, die Wunschpost, ein.

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  • Welch tolle Facts, liebe Juki, ich bin ganz geflasht. Es geht schon bei 1 und 2 los und dann immer wieder. Wer meine paar Fun Facts liest, wird es wohl nicht glauben, aber ich habe das Gefühl, dass wir verwandte Seelen sind. So sehr bringst du mich in mein Gefühl und meine gefühlte Vergangenheit.
    Vielleicht geht es aber vielen so., denn vielleicht bist du eine Seelenflüsterin?

    Wo trage ich mich in deinen Newsletter ein, gibt es da schon einen speziellen Call to Action? Oder einfach bei Message?

    Alles Liebe und Gute dir❣

    • Danke liebe Petra!

      Oh, ich bin gespannt auch von dir zu lesen. Ja, Seelenflüsterin haut hin und ist ein schönes Wort.
      Ja, zu Punkt 7 kann ich noch ergänzen, dass ich ein paar starke Datenverluste hatte. Webseite nebst Sicherungsdatie unwiderbringlich futsch, ebenso mein Newsletter. Macht aber nichts, mach ich neu. Das Call to action liegt also auf meiner Seite. Ich sage Bescheid, sobald du dich eintragen kannst.

      Liebe Grüße, Juki

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